Wünsche an Altmaier und Kritik an Merkel

Die Energiewende ist beschlossene Sache. Nach Ansicht von Umweltverbänden lässt deren Umsetzung aber stark zu wünschen übrig. Das Vorgehen der Regierung sei nicht entschlossen genug, kritisierte Greenpeace-Geschäftsführer Hipp. Auch die Kürzung der Solarförderung müsse rückgängig gemacht werden.

Ein neuer Umweltminister, die alten Probleme? Für BUND-Sprecher Hipp liegt die Verantwortung für die Energiewende bei der Kanzlerin. Die Kritik von Greenpeace und BUND richtet sich direkt an die Kanzlerin. Ihre Bundesregierung gehe die Energiewende nicht entschlossen genug an. Das Projekt stocke. "Frau Merkel muss die Energiewende zur Chefsache machen", fordert der Kampagnengeschäftsführer von Greenpeace, Roland Hipp. Sie dürfe es nicht zu weiteren Inszenierungen kommen lassen, sondern müsse klare Vorgaben machen und die Energiewende entschlossen in die Hand nehmen.

Besonders ärgern sich die Umweltverbände über Wirtschaftsminister Philipp Rösler. Sie bezeichnen ihn als "zentralen Blockierer der Energiewende". Die Kanzlerin müsse ihren Minister in die Schranke weisen und zum Beispiel die von ihm betriebene Kürzung der Solarförderung rückgängig machen, sagt Hipp: "Frau Merkel muss eine zukünftige Schlüsselindustrie wie die regenerativen Energien schützen vor einem Wirtschaftsministerium, das diese Industrie momentan versucht kaputt zu machen."

Interview mit Jürgen Trittin zum neuen Umweltminister

"Mindestens einen Minister zu wenig gefeuert" Die schwarz-gelbe Bilanz der Energiewende sei verheerend, sagt Ex-Umweltminister Trittin. Verantwortlich dafür sei vor allem Wirtschaftsminister Rösler.

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