Als operatives Ergebnis (EBIT) verzeichnete das Unternehmen einen negativen Betrag von 8,4 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor war SMA hier noch mit 43 Millionen Euro im Plus. Unterm Strich bleibt dem Wechselrichterhersteller im ersten Quartal ein Nettoverlust von 5,8 Millionen Euro. Im entsprechenden Vorjahresquartal konnte das Unternehmen noch einen Gewinn in Höhe von rund 29,6 Millionen Euro verzeichnen. Für das Gesamtjahr geht der SMA-Vorstand von einem Umsatzrückgang auf 0,9 bis 1,3 Milliarden Euro aus. Im besten Falle stünde am Ende ein ausgeglichenes Ergebnis. Doch auch ein Verlust sei nicht auszuschließen, hieß es. Die europäische Schuldenkrise und die mögliche Einführung von Strafzöllen auf chinesische Solarkomponenten würden sich negativ auf die Nachfrage nach Wechselrichtern auswirken. Der europäische Wechselrichtermarkt werde sich daher nach Einschätzung des SMA-Managements halbieren, heißt es im Quartalsbericht des Unternehmens. Wachstumsimpulse kämen hingegen aus China, Japan und den USA. Diese könnten den Mengenrückgang in Europa aber »nur im besten Fall kompensieren«. SMA erzielt nach eigenen Angaben mehr als zwei Drittel seines Umsatzes im Ausland. Das Unternehmen kündigte an, »die Kosten- und Mitarbeiterstrukturen an die veränderten Rahmenbedingungen und das daraus resultierende veränderte Umsatzniveau« anzupassen. Der Vorstand prüfe »die erforderlichen Maßnahmen«. Mit der Umstrukturierung hat SMA bereits Ende vergangenen Jahres begonnen. Ende März 2013 waren weltweit noch rund 5.800 Mitarbeiter in dem Unternehmen tätig, zum Jahreswechsel 2012 waren es noch nahezu 1.000 Beschäftigte mehr gewesen.
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